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Mittwoch, 16. Juli 2014

WELTMEISTER! "Ein Hoch auf uns!"

Meine kleine Nachlese zum WM-Finale kommt zugegebenermaßen etwas spät. Aber am Tag nach dem Gewinn des vierten WM-Titels fühlte ich mich noch zu sehr berauscht von den Ereignissen des 13. Juli 2014. Ich war mir nicht sicher, ob ich meine Gedanken mit der nötigen Objektivität zusammenfassen und niederschreiben würde. Nun sind allerdings fast 72 Stunden seit dem Triumph unserer Mannschaft vergangen. Und siehe da: ich bin noch immer restlos begeistert - vom Auftritt unserer Mannschaft sowieso, aber auch von der gesamten WM.

Mittwoch, 9. Juli 2014

DFB-Elf: Die Wiedergeburt der Spielfreude

Welch ein historischer Tag für den deutschen Fußball. Im WM-Halbfinale in Belo Horizonte schrieb die DFB-Elf Fußballgeschichte. Mit sage und schreibe 7:1 zerlegte und demütigte Deutschland den fünfmaligen Weltmeister Brasilien und stürzte das Land des WM-Gastgebers in ein tiefes Tal der Tränen. Mit "Fußball vom anderen Stern" katapultierte sich Deutschland ins WM-Finale am Sonntag Abend in Rio de Janeiro. Und im legendären Maracana-Stadion soll die Jagd nach dem vierten Titelgewinn nun auch ihre erfolgreiche Vollendung finden.

Dienstag, 1. Juli 2014

DFB-Elf: Löw muß "Back to the Roots"

Deutschland zittert und stolpert sich ins WM-Viertelfinale. Beim 2:1-Sieg n.V. gegen Algerien bewahrten Andre Schürrle und Mesut Özil mit ihren Treffern in der Verlängerung die DFB-Elf vor dem Ausscheiden. In der regulären Spielzeit war es allein Manuel Neuer, der unsere Mannschaft vor einer drohenden Niederlage rettete. Der Bayern-Keeper mußte einige Male Kopf und Kragen riskieren, um die Fehler seiner teils völlig indisponierten Vorderleute auszubügeln. Im deutschen Team stimmte außer Einsatz und später auch einem erkennbaren Siegeswillen so gut wie gar nichts. Die Löw-Elf hinkt den eigenen hohen Ansprüchen weiterhin deutlich hinterher.

Sonntag, 15. Juni 2014

Löws Systemsuche: Vom "Zauberer" zum "Zauderer"?

Am Montag Abend startet die deutsche Nationalmannschaft ins Abenteuer WM. In Salvador trifft die Löw-Elf mit Portugal gleich im ersten Spiel auf die vermeintlich höchste Hürde der Gruppenphase.
Wie vor allen Spielen der deutschen Mannschaft - explizit bei großen Turnieren - diskutiert ganz Fußball-Deutschland über die Aufstellung des DFB-Teams. Dabei stellt sich diesmal vordergründig nicht mal so sehr die Personalfrage. Vielmehr wirft das scheinbar noch nicht festgelegte System und die dadurch fehlende generelle Grundformation Fragen auf und ruft - berechtigterweise - viele Zweifler auf den Plan.
Denn Joachim Löw rückt bei seiner (unnötigen) Suche nach dem richtigen System scheibchenweise von seinen früheren Grundsätzen ab.